Die Mentees

Alle Jugendlichen, die am Mentorenprojekt Neukölln teilnehmen, sind Schüler der drei Partnerschulen. Die meisten von ihnen gehen in die neunte oder zehnte Klasse. Seit 2007 haben insgesamt 79 Jugendliche beim Mentorenprojekt mitgemacht.

Ihr Hintergrund ist so bunt wie Neukölln. Mehr als die Hälfte der Mentees haben einen deutschen Pass, aber ihre Familien kommen aus der ganzen Welt: von Polen bis Palästina, von Albanien bis Thailand, vom Libanon bis zur USA. Warum sie beim Mentorenprojekt mitmachen? Das erzählen sie selbst:


"Ich möchte eine Mentorin, weil sie mich motivieren soll und mir bei den Aufgaben helfen soll, die ich nicht verstehe."
(Fausja El-Awad)


"
Das Mentorenprojekt macht Fun. Die helfen Euch bei Problemen wie Kumpels." (Richard Schulze)


"Ich habe schon eine Mentorin und sie hilft mir sehr. Wenn ich Probleme habe, kann ich mit ihr darüber reden. Eine Mentorin ist so, wie eine große Schwester für mich oder wie eine gute Freundin."
(Batul Chaer)


"Ich brauche eine Mentorin, damit sie mir beim MSA hilft und bei Bewerbungen. Viele Schüler haben durch das Mentorenprojekt den MSA bestanden"
(Sabrin Moussa)


"Ich brauche eine Mentorin, weil ich dankbar bin, dass es so etwas gibt, denn ohne sie hätte ich keine Ahnung vom Berufsleben (Informationen). Ich brauche ihre Hilfe."
(Mirsada Omerovic)


Auch Noppi trifft sich regelmäßig mit ihrer australischen Mentorin Allyce.

"Wir sehen uns meistens für 2 Stunden, quatschen, essen und trinken, besprechen Privates und Schulthemen. Für uns ist es toll, einen neuen Menschen kennenzulernen und ein 'Abenteuer' in Berlin zu erleben. Wir unterstützten uns gegenseitig und wissen beide wie schwierig es ist, als Fremde in diesen Land zu sein."

Noppi weiß, dass sich auch Allyce auf die Treffen mit ihr freut:

"Ich schätze die Zeit mit Noppi und sehe, wie sehr sie sich verändert hat, in einer sehr kurzen Zeit. Ich möchte ihr helfen, ihre Ziele zu erreichen."