Die Mentoren

beim monatlichen Treffen

Alle Mentoren arbeiten ehrenamtlich im Projekt mit. Ihre Zahl ist seit der Gründung des Mentorenprojekts stetig gewachsen. Sie sind vertrauensvolle, meist junge Menschen mit Herz, Verstand und guter Berufsausbildung in den verschiedensten Bereichen. Unter den Mentoren finden sich fast alle Berufe - von Politikwissenschaftlern über Grafikdesigner bis zu Groß- und Außenhandelskaufmännern.

 

Jeder Mentor begleitet einen Jugendlichen auf dem Weg von der Schule in den Beruf, in den letzten beiden Schuljahren vor dem Abschluss. Nur so besteht die Chance, dass die Unterstützung nachhaltig ist und noch lange nachwirkt – im Idealfall ein ganzes Leben. Regelmäßig einmal in der Woche treffen sich Mentor und Mentee, machen gemeinsam Hausaufgaben, bereiten Prüfungen vor, suchen nach der passenden Berufsausbildung oder schreiben Bewerbungen. Nicht selten werden die Mentoren zu Vertrauenspersonen, die bei Problemen außerhalb der Schule helfen können und ein offenes Ohr haben.

 

»Die meisten Schüler haben neben der Schule noch einen Rattenschwanz von Problemen, viele sind einfach überfordert. Ganz selten haben sie eine Person, die nichts fordert, sondern bereit ist, sich auf sie einzulassen und in dieser entscheidenden Phase mitzuhelfen.«

Henning Höhne, Mentor, Politikwissenschaftler

 

"Ich denke, dass die wichtigste Tätigkeit dieses Projektes ist, den jugendlichen Neuköllnerinnen und Neuköllnern zu zeigen, dass man sich für sie interessiert, dass sie willkommen in dieser Gesellschaft sind."

Bernhard Streit, Mentor, Mathematiker

 

Die Jugendlichen können von der Lebenserfahrung der Mentoren profitieren. Aber auch für die Mentoren ist die Zeit mit ihren Mentees eine besondere Erfahrung.

 

»Ich habe bisher in meinem Leben viel Glück gehabt, mich haben viele Menschen begleitet. Mit einer jungen Frau zu arbeiten, fand ich eine gute Bereicherung und eine super Gelegenheit etwas zurückzugeben. Manchmal versuche ich mit Coachingtechniken zu helfen und manchmal bin ich einfach nur eine ältere Gesprächspartnerin. Und die meiste Zeit ist es einfach nur schön, gemeinsame Zeit zu verbringen. In diesem Sinne bin ich auch längst nicht nur die Gebende, sondern nehme auch ganz viel mit.«

Gisela Enders, Mentorin, Coach

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