Zusammen arbeiten

Der Mentor und sein Mentee treffen sich mindestens einmal in der Woche. Wie sie ihre Treffen gestalten wollen, bleibt ihnen überlassen. Manche Mentoringpaare treffen sich in der Bücherei, andere im Café. Sie gehen zusammen zur Berufsberatung, unternehmen Ausflüge oder gehen ins Theater. Das hängt ganz davon ab, wofür die beiden sich entscheiden. Ob es Hilfe bei den Hausaufgaben ist, ein Gespräch über private Probleme, ein gemeinsames Treffen mit dem Lehrer oder das Entdecken neuer Orte – alles ist möglich. Dabei lernen viele Mentoren: was für sie selbstverständlich ist, kann für die Jugendlichen eine ganz neue Welt sein.

Die Mentoren begleiten ihren Jugendlichen im Idealfall in den letzten zwei Jahren vor dem Schulabschluss. So können sie nicht nur bei Aufgaben für die Schule und Prüfungen unterstützen, sondern ihrem Mentee auch helfen herauszufinden, wie es nach der Schule weitergehen soll. Oft haben die Mentoren selber Berufserfahrung oder kommen aus bildungsnahen Familien und können so viel weitergeben. Nach dem Schulabschluss endet das Mentoreprojekt offiziell - die Freundschaft zwischen Mentee und Mentor geht aber oft noch weiter.